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	<title>Enno Lenze</title>
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	<description>Piraten und andere Projekte</description>
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		<title>Content-Mafia &#8211; die Alternative</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 18:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Begriffsdefinitionen Bei der ganzen Diskussion um &#8220;Raubkopierer&#8221; und &#8220;Content-Mafia&#8221; wird von allen Seiten viel schwarz-weiß-Malerei betrieben. Das nervt mich ungemein. Drum möchte ich hier mal ein paar Worte zu meinem kleinen Verlag verlieren und warum ich nie die wirklich lukrativen &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/content-mafia-die-alternative/388/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Begriffsdefinitionen</h2>
<p><a href="http://enno-lenze.de/content-mafia-die-alternative/388/buecherstapel_gross1/" rel="attachment wp-att-390"><img class="alignright size-medium wp-image-390" title="buecherstapel_gross1" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/buecherstapel_gross1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Bei der ganzen Diskussion um &#8220;Raubkopierer&#8221; und &#8220;Content-Mafia&#8221; wird von allen Seiten viel schwarz-weiß-Malerei betrieben. Das nervt mich ungemein. Drum möchte ich hier mal ein paar Worte zu meinem kleinen Verlag verlieren und warum ich nie die wirklich lukrativen Bücher verlegen kann. Die &#8220;Content-Mafia&#8221; ist einfach der spannendere Partner.</p>
<p>In der ganzen Diskussion müssen noch viele Begriffe klar definiert werden. Ich sehe dauernd eine Vermischung von Kulturgütern und kommerziellen Produkten, auch wenn die Trennung natürlich nicht einfach ist. Vor kurzem sprach ich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Verhoeven">Simon Verhoeven</a>, dem Produzenten von &#8220;<a href="http://www.imdb.de/title/tt1255955/">Männerherzen</a>&#8220;. Er sagte auch, man müsse von &#8220;Produkten&#8221; und nicht von &#8220;Filmen&#8221; reden. Ich glaube, er meinte es etwas anders als ich, aber wir sind gedanklich in der gleichen Richtung unterwegs.<br />
Ein Kulturgut ist für mich z.B. der bereits 1927 erschienene Film <a href="http://www.imdb.de/title/tt0017136/">Metropolis</a>. Er war ein Meilenstein der Filmgeschichte, er hat die Zeit geprägt, viele haben sich von ihm inspirieren lassen. Im Gegensatz dazu könnte man z.B. auf &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0328828/">American Pie 3</a>&#8221; verzichten, ohne dass es der Kulturlandschaft schaden würde.<br />
So eine Klassifizierung ist natürlich nicht immer einfach oder unumstritten. Ein sinnvoller Ansatzpunkt wäre es da, wenn der Urheber einem direkt sagt, in welche Kategorie er selbst sein Werk einordnet. Mein Blog z.B. hat keine besonders hohe Schöpfungshöhe. Ich hätte mit Privatkopien meiner Blogtexte deshalb kein Problem.</p>
<h2>Buch beim kleinen Verlag</h2>
<p>Bücher entstehen meist aus einer Idee des Verlages. Man kennt seine Autoren und fragt sie, ob sie das Buch schreiben wollen. Bei kleinen Verlagen kann man eher ein eigenes Buch platzieren als bei großen. Zu mir kommen oft Autoren, die ein Nischenthema haben, welches mit Berlin zu tun hat. Sie wollen das Buch schreiben, weil sie das Thema interessiert, weil sie es verbreiten wollen und eine kleine Anerkennung in Form von Geld bekommen. Ein Titel wie &#8220;<a href="http://www.berlinstory-verlag.de/programm/geschichte/titel/117-Auf_Britzer_Sand_gebaut.html">Auf Britzer Sand gebaut &#8211; die Geschichte der Löwenhäuser</a>&#8221; ist aufwändig recherchiert und gut geschrieben, hat aber nur eine kleine Leserschaft. Wenn man diesen Titel für 16.80€ in einer 1.000er Auflage produziert, ist es kein Geschäftsgeheimnis, dass maximal 16.800€ damit an Umsatz am Endkunden gemacht werden &#8211; auf ein bis drei Jahre verteilt. Davon möchten ein paar Leute bezahlt werden: Buchhandel (Rabatte), der Staat möchte Steuern, Druckerei, Lager, Marketing, Lektorat (extern) und anteilig Software-Lizenzen, Personal, Büromieten usw. Und dem Klischee nach müssten noch mein Ferrari und mein Privatjet bezahlt werden, aber irgendwie klappt das nicht.<br />
Selbst wenn der Autor also 100% der Einnahmen bekäme, könnte er von diesem Titel nicht annähernd leben. Einen Vorschuss gibt es bei kleinen Verlag auch nur selten. Hier schreibt also jemand, weil ihm das Thema wichtig ist. Reich wird der Autor, wenn das Buch hunderttausendfach verkauft wird. Von leben kann er, wenn er viele Bücher schreibt. Nun könnte man sagen: Das unternehmerische Risiko liegt eben bei mir und ich solle jedem einen Vorschuß zahlen. Und da sieht man dann: Die großen Unternehmen tun genau das &#8211; und lehnen alle Bücher, die sich nicht sicher rentieren, ab. Eine Zwickmühle.</p>
<p>Ich werde also auch nicht reich. Was so ein <a href="http://www.berlinstory-verlag.de/blog/was-kostet-ein-buch-und-warum-sind-ebooks-nicht-kostenlos/57">Buch im Detail kostet</a> habe ich bereits früher mal gebloggt. Auch wenn ich die &#8220;bösen&#8221; Geschäftsmodelle nutzen würde, würde ich nicht mehr verdienen. Ein Buy-Out Vertrag würde mir nichts bringen, wenn ich die Texte nicht zweitverwertet bekomme. Ein Deal mit einem Abmahnanwalt auch nicht, da diese Sachen nicht auf Piratebay landen.</p>
<h2>Exkurs zur Buchpreisbindung</h2>
<p>Auf der anderen Seite kann man hier schön zeigen, warum die Buchpreisbindung ihren Sinn hat: Ich kenne die 7% Steuern, ich kenne die Rabattstaffeln im Buchhandel und ich kann abschätzen, was mein Team kostet. Da ich den Preis beim Endkunden bestimmen kann, kann ich also vorrauschauend kalkulieren. Gäbe es die Buchpreisbindung nicht, könnte ein Großhändler mir einen ganz schlechten Deal nach dem anderen anbieten. Entweder würde ich mitmachen und nichts verdienen oder nicht mitmachen und nichts verdienen. Die Buchpreisbindung hilft also kleinen Verlagen zu überleben. Dass sie ihre Nachteile hat, möchte ich nicht in Abrede stellen, aber sie hat eine sinnvolle Grundlage.</p>
<h2>Die großen Verlage</h2>
<p>Ist man aber John Grisham, so geht man zu einem der ganz großen Verlage und lässt sich erst mal einen fürstlichen Vorschuss plus sehr gute Konditionen geben. Der große Verlag produziert hunderttausende bis Millionen Bücher pro Titel. Das Lektorat, den Satz und die Grafiker zahlt er nur einmal, der Druck wird pro Stück günstiger. Ich könnte so einen Titel beim besten Willen nicht bedienen, weil ich nicht mal das Geld für den Druck von einer Million dicker Bücher hätte, und müsste ihm also absagen.</p>
<p>Nun haben wir einen mittel-berühmten Autoren, der ein Angebot bekommt: Ich biete 1.000er Auflage, keinen Vorschuss. Der Groß-Verlag bietet 100.000er Auflage, 10.000€ Vorschuss und Werbung auf Plakaten, im TV, Kino und Radio. Wo geht der Autor wohl hin? Und wer mag es ihm verdenken? Er muss ja von etwas leben, während er das Buch schreibt. Und ich kann es dem großen Verlag nicht verdenken, dass er nun mal Geld verdienen will.</p>
<h2>Self-Publishing</h2>
<p>Bis hierhin sieht die Geschichte, so wie ich sie erzähle, schlüssig aus. Oft höre ich in letzter Zeit, dass Verlage sterben werden, wegen Self-Publishing Portalen und print-on-demand. Das glaube ich weiterhin nicht. Gerade neue Autoren brauchen oft ein Lektorat. Man braucht den Vertrieb über Amazon hinaus, wenn man ein Buch platzieren möchte, und man braucht Werbung. Der Verlag ist also vor allem ein Marketingunternehmen. Werbeageturen sind auch nicht ausgestorben, als man im Internet Produkte selber bewerben konnte.<br />
Und würde der Autor aus unserem Beispiel Self-Publishing als Alternative sehen?</p>
<h2>Der Vorhang zu und alle Fragen offen</h2>
<p>Am Ende steht die Erkenntnis, dass Verlage nicht zwingend &#8220;böse&#8221; sind und dass es für den Autoren gute Gründe geben kann, zu den großen Verlagen (oder auch Lables, wenn es um Musik geht) zu gehen. Und die Welt ist nicht so einfach in gut und böse zu teilen, wie man teilweise meint.</p>
<p><small>Dieser Blogpost hat einen blablameter.de Wert von 0.14</small></p>
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		<title>BPT, LTWs, Gräben, Spaß und die Polizei</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:18:35 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Gräben oder ähnliches Am 27.04. began mein langer Trip zu diversen Events. Am Berliner Abgeordnetenhaus starteten wir zu fünft, mit einem Anhänger voll T-Shirts, einem Motorrad, Plakaten und einigem Zeugs mehr. Schon bei der frühen Twitterlektüre fiel einem wieder auf, &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/bpt-ltws-graben-spas-und-die-polizei/373/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Gräben oder ähnliches</h2>
<p>Am 27.04. began mein langer Trip zu diversen Events. Am Berliner Abgeordnetenhaus <a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/bpt-abfahrt.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-374" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="bpt-abfahrt" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/bpt-abfahrt-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>starteten wir zu fünft, mit einem Anhänger voll T-Shirts, einem Motorrad, Plakaten und einigem Zeugs mehr. Schon bei der frühen Twitterlektüre fiel einem wieder auf, dass es &#8220;den Vorstand&#8221;, &#8220;die Basis&#8221;, &#8220;die Bayern&#8221; und natürlich &#8220;die Berliner&#8221; gibt. Dazu noch etliche weitere Gruppierungen innerhalb der Partei. Dass es viele thematische Gruppen gibt, ist einfach super. Dass es diese undifferenzierten regionalen Gräben gibt, weniger. &#8220;Die Berliner&#8221; sind etwa so homogen wie &#8220;die Piraten&#8221;. Als NRWler (Bochum, hell yeah!), der in Berlin lebt und in Bayern, RLP und SH gearbeitet hat, ist das immer etwas schwierig für mich. Wir kennen uns doch alle irgendwie, wir können kommunizieren und wir können unsere Differenzen einfach lösen. Doch wenn man dann in einem anderen Bundesland im Wahlkampfbüro oder der Landesgeschäftsstelle sitzt, gibt es meist auch keine Probleme. Da sind alle Piraten, die arbeiten. Woher also diese mystischen Grenzen? Ich komme nicht dahinter, hoffe nur, dass sie mehr und mehr zerfallen.</p>
<h2>Bundesparteitag Neubings</h2>
<p>Der Bundesparteitag war sehr gut organisiert. Ich war wirklich beeindruckt. Große Halle, viele Plätze, gut belüftet, riesen Pressebereich mit Interviewkabinen, tolles Team, gute Stimmung. Die meiste Zeit habe ich mich um Pressebetreuung gekümmert, was wie immer eine gute und spannende Sache war. Ich konnte mit vielen Leuten reden und mich bei Moews und Schulz persönlich davon überzeugen, dass sie keinen sinnvollen Beitrag zu irgendwas leisten und nicht in diese Partei gehören. Sie werden dann zum gesellschaftlichen Problem, um das wir uns im nächsten Schritt kümmern müssen. Im Gegensatz zu Offenbach habe ich umfangreich lang geschlafen (bis 7h/Nacht) und an allen mir wichtigen Abstimmungen teilnehmen können. Besonders interessiert war ich daran, wie Anita Möllering (Bundespressesprecherin) sich schlägt. Sie kannte ich aus dem Pressesquad Berlin, aber noch nicht im voll-Streß Modus. Egal wann und wie: Sie war per Telefon erreichbar, hatte den Überblick und die passenden Antworten. Ich bin wirklich begeistert, eine gute Entscheidung sie zu nehmen! Bis zur Wahl blieb ich in Kiel und Umgebung.</p>
<h2>Wahlkampf Schleswig-Holstein</h2>
<p>Das einfachste ist wie immer, in eine Geschäftsstelle zu fahren und sich hinzusetzen. Nach etwa fünf Minuten hatte ich die erste ToDo. Neben Besuchen des Mudderschiffs und verschiedener Wahlkampfstände kümmerte ich mich um Presseleute und natürlich ums Socializen mit den Piraten vor Ort. An sich lief alles gut, wäre da nicht der Zwischenfall am Wahlkampfstand in Kiel gewesen. Hier mein grobes Gedächnisprotokoll dazu.</p>
<blockquote><p>Kiel, Berliner Platz, Freitag, 04.05.2012<br />
Gespräche aus dem Gedächnis</p>
<p>Der Wahlkampfstand der Piratenpartei war gemäß der Genehmigung an der Ecke aufgebaut. Auf dem Bürgersteig (an dieser Stelle sehr breit) stand ein PKW eines Piraten.<br />
Auf der Straße, an der Ecke zum Stand hin, fand eine Verkehrskontrolle mit einem Polizeibus, zwei Beamten (Polizist #1 und #2) und einem Taxi mit einem Fahrer, ohne Fahrgäste statt. Der Taxifahrer regte sich laut über die Polizei auf, ich machte aus der Distanz im Hinlaufen zwei Fotos von der Situation. Auf nur einem ist der betreffende Polizist im Bild. Ich ging hin, um die Ursache der Aufregung des Taxifahrers zu erfahren.</p>
<p>Einer der Polizisten (im weiteren Polizist #1) kam auf mich zu.<br />
Polizist #1: Warum machen Sie hier Fotos?<br />
Enno: &#8220;Weil ich eine Übersichtsaufnahme Ihrer Maßnahme anfertigen wollte.&#8221;<br />
Polizist #1: &#8220;Können Sie mir die mal zeigen?&#8221;<br />
Enno: &#8220;Ja.&#8221; [und zeigte ihm die beiden Aufnahmen auf der Kamera]<br />
Polizist #1: Da bin ich drauf zu sehen, löschen Sie das!<br />
Enno: &#8220;Gibt es dazu eine Rechtsgrundlage?&#8221;<br />
Polizist #1: &#8220;Ja, das Recht am eigenen Bild.&#8221;<br />
Enno: &#8220;Ich darf also in Schleswig-Holstein von einem uniformierten Polizist in der Öffentlichkeit bei einer polizeilichen Maßnahme keine Übersichtsaufnahme anfertigen?&#8221;<br />
Polizist #1: Nein, das dürfen Sie nicht.</p>
<p>Der Taxifahrer erklärte mir, er sei belangt worden, weil er unangeschnallt gefahren sein soll.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Morlang">Alexander Morlang</a> kam dazu. Er und ich erklärten, dass unserem Wissen nach solche Aufnahmen durchaus angefertigt werden dürfen. Der Polizist ging schimpfend zurück zum Bus und brüllte, es sei eine Unverschämtheit von mir. Inzwischen war ein weiterer Streifenwagen eingetroffen (Kombi mit Polizist #3 und #4). Diese (#3 und #4) kamen erneut zu mir und versuchten, die Situation zu klären. Auch sie waren auf dem Standpunkt, dass man Polizisten im Dienst nicht fotografieren dürfe, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Portraitaufnahmen handele. Polizist #3 (mit drei Sternen) erklärte mir, dass sie häufig bei Einsätzen gefilmt und fotografiert und dann diskreditierend im Internet veröffentlicht würden. Ich erklärte ihm, dass das nicht meine Absicht sei und ich nicht mal vor habe, die Aufnahmen zu veröffentlichen. Aufgrund der ursprünglich unklaren Lage habe ich die Aufnahme vorsorglich angefertigt. In Berlin bei der &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;-Demo waren solche Aufnahmen letzten Endes wichtig.<br />
Da es im Verlauf der Diskussion ein wichtiges Detail war, ob es sich bei dem Foto um ein Portrait des Polizisten oder eine Übersichtsaufnahme gehandelt habe, wollten die Polizisten #3 und #4 das Bild sehen. Ich erklärte Ihnen, dass ich die Speicherkarte inzwischen nicht mehr bei mir hätte. Auf Rückfrage erklärte ich, dass ich sie abgegeben habe aus Sorge, sie könnte mir ohne Rechtsgrundlage entzogen werden. Ich zeigte aber auf der Kamera welchen Bildausschnitt ich auf diese Distanz bekomme.<br />
Nachdem Morlang meine Sicht der Rechtslage bzgl. Fotos von Polizisten im Einsatz bestätigt hatte, wurde er aufgefordert, sich auszuweisen. Der Abgeordnetenausweis reichte den Beamten nicht aus, auch sein Personalausweis wurde gefordert. Zusätzlich wurde eine Telefonnummer gefordert. Doch auch die Visitenkarte mit Telefonnummer reichte nicht, seine Handynummer wurde gefordert. Geduldig gab er alles an.</p>
<p>Inzwischen hatten Polizist #1 und #2 den Fahrer des Piraten-PKW, der auf dem Bürgersteig stand, angesprochen. Er wollte das Fahrzeug umsetzen, wurde aber nach ca. 1 Meter kontrolliert. Polizist #1 und #2 nahmen ihn und einen Begleiter mit in die Campus Suite [Cafe wenige Meter weiter] und nahmen eine Urinprobe. Wir folgten kurz drauf, als diese bereits heraus kamen. Eine berliner Piratin hatte den kontrollierten Piraten darauf hingewiesen, dass die Abgabe der Urinprobe freiwillig war. Dies hatte er nicht so verstanden. Der Begleiter gab an, der Polizist habe gesagt, der Fahrer solle die Probe abgeben und werde sonst mit aufs Revier genommen. Polizist #1 sagte &#8220;Dann hör&#8217; mal richtig zu. Das habe ich nicht gesagt. Und wehe du sagst jemandem, ich hätte dich nicht belehrt&#8221;. Er war sichtlich erregt. Zunächst gab er an, nach einer freiwilligen Urinprobe gefragt zu haben, gab dann aber zu, sonst mit der Wache gedroht zu haben. Er gab erst an, die glasigen Augen des Fahrers seien ausschlaggebend für die Kontrolle gewesen. Als der Fahrer dem widersprach &#8211; Polizist #1 habe die zitternden Augenlieder als Grund genannt &#8211; reagierte Polizist #1 sichtlich sauer, dass ihm diese wiedersprüchlichen Aussagen vorgehalten wurden. Er wurde nach dem Namen oder anderen Daten, die der Identifikation dienen, gefragt. Auf mehrfache Nachfrage gab er schließlich seine &#8220;Dienstausweisnummer xxxx&#8221; an und sagte erregt, wir sollten mal alle zuhören lernen.</p>
<p>Er stieg in den Bus und fuhr davon.</p>
<p>Wenige Minuten später kam er mit den Kollegen wieder. Sie gaben das negative Ergebnis der Urinprobe durch und kontrollierten das Motorrad von Alexander Morlang. Details dazu hat selbiger.</p></blockquote>
<p>Aber davon lassen wir uns die Stimmung nicht verderben! Wir hatten eine grandiose Wahlparty in der Pumpe mit Unmengen Kamerateams und einem guten Ergebnis. Es gab Stage-Diving, Polonaise und gute Stimmung bis in die Morgenstunden. Doch wir mussten schon wieder weiter.</p>
<p>Diverse Fotos aus SH gibt es in <a href="http://www.flickr.com/photos/handverbrennung/sets/">meinem Flickr Stream</a></p>
<h2>Wahlkampf Nordrhein-Westfahlen</h2>
<p>Am Montag Abend kamen wir in NRW an. In der Wahlkampfzentrale G2A gibt es immer Arbeit und so verbrachte ich in den kommenden Tagen viele Stunden dort. Auch hier merkte man, wie unterschiedlich wir in Berlin und in NRW arbeiten und wie es unklare Abneigungen gegeneinander gibt. Wieder wird schnell klar: Persönlich ist davon nichts, eher ein diffuses Bild einzelner, die den Leuten auffallen. Auch das zeigte mir wieder, dass wir uns mehr vernetzen müssen. Mehr, als nur mal auf einem BPT ein Gespräch am Rande führen. Einfach mal ein paar Tage miteinander arbeiten und sehen, was wer wie von wem lernen kann und warum wie wo welche Entscheidungen zustande kommen.</p>
<h2>Party im ZAKK und Landtag NRW</h2>
<p>Die Party abends im ZAKK war cool. Auch wenn ich den größten Teil davon verpasste und im Landtag &#8220;feierte&#8221;. Außer Bernd und mir jubelte dort Niemand über das Piraten-Ergebnis. Aber alle Leute, gerade die Angestellten, waren sehr Freundlich zu uns. Es gab im Restaurant einen Extra Bereich für die Piratenpartei (ca. 50 Plätze mit NRW-Band abgepollert) und ich hatte kurze, aber nette Gespräche mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sahra_Wagenknecht">Sarah Wagenknecht</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rbel_H%C3%B6hn">Bärbel Höhn</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Markwort">Helmut Markwort</a> und anderen Leuten, die wichtig schienen, die ich aber nicht erkannte.</p>
<p>Bei Gesprächen mit Medienvertretern fiel mir noch etwas auf: Ab uns zu wurde gefragt ob ich mich über den Verlust bei der CDU freue. Nein tue ich nicht. Ich freue mich, wenn die Rechten an Stimmen verlieren. Egal welche. Bei allen anderen Parteien ist es mir irgendwie egal, aber ich bin nicht schadenfroh. Alle haben ihre Wähler und repräsentieren einen Teil der Gesellschaft. Wir treten an um die Gesellschaft zu verändern und um Bürger zu repräsentieren, denen bisher eine politische Stimme fehlte. Aber wir müssen keine anderen Meinungen verhöhnen. Wir wollen konstruktiv miteinander arbeiten.</p>
<p>Ein fun-fact sei noch genannt: Ich glaube es gibt keine andere Partei bei der der Bundesvorstand lange durch eine Landtags-Tiefgarage läuft und das Auto sucht weil niemand drauf geachtet hat, wo es steht.</p>
<p>Das beste Team der Welt hat mir im Büro erneut zwei Wochen den Rücken frei gehalten, damit ich die Tour machen konnte. Danke!</p>
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		<title>Wahlkampf kann auch Spaß sein</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 22:42:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[LTW 2012]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit fast zwei Wochen bin ich nun unterwegs: Bundesparteitag in Neumünster, zwei Anti-Nazi Demos, das Mudderschiff besucht, die Orange Pearl geknipst, ein paar Pressekonferenzen, einige Wahlkampfstände, Diskussionen mit Ordnungshütern und lange Nächste irgendwelchen Kram machen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Und es lohnt &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/wahlkampf-kann-auch-spas-sein/365/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast zwei Wochen bin ich nun unterwegs: Bundesparteitag in Neumünster, zwei Anti-Nazi Demos, das <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Mudderschiff">Mudderschiff</a> besucht, die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Piratenflotte/Orange_Pearl">Orange Pearl</a> geknipst, ein paar Pressekonferenzen, einige Wahlkampfstände, Diskussionen mit Ordnungshütern und lange Nächste irgendwelchen Kram machen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Und es lohnt sich! Die Piratenpartei ist der lustigste Haufen, mit dem man Wahlkampf machen kann. Einige Fotos von der Zeit gibt es auf <a href="http://www.flickr.com/photos/handverbrennung/sets/">flickr</a>.</p>
<p>Nun tauchen die Bilder der <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Crew/13">Crew13</a> auf, die ich mal versuche zu sammeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption alignnone" style="width: 179px"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-toleranz.jpg"><img class="size-medium wp-image-369" title="crew13-toleranz" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-toleranz-169x300.jpg" alt="Crew13: Toleranz" width="169" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Crew13: Toleranz</p></div>
<div id="attachment_368" class="wp-caption alignnone" style="width: 179px"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-physik.jpg"><img class="size-medium wp-image-368" title="crew13-physik" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-physik-169x300.jpg" alt="Crew13: Physik" width="169" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Crew13: Physik</p></div>
<div id="attachment_367" class="wp-caption alignnone" style="width: 178px"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-beteiligung.jpg"><img class="size-medium wp-image-367" title="crew13-beteiligung" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-beteiligung-168x300.jpg" alt="Crew13: Beteiligung" width="168" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Crew13: Beteiligung</p></div>
<div id="attachment_366" class="wp-caption alignnone" style="width: 188px"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-anpacken.jpg"><img class="size-medium wp-image-366" title="crew13-anpacken" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-anpacken-178x300.jpg" alt="Crew13: Anpacken" width="178" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Crew13: Anpacken</p></div>
<div id="attachment_370" class="wp-caption alignnone" style="width: 188px"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-uns.jpg"><img class="size-medium wp-image-370" title="crew13-uns" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/05/crew13-uns-178x300.jpg" alt="Crew13: Uns" width="178" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Crew13: Uns</p></div>
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		<title>Piraten sind nicht rechts</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 21:26:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese die Zeitungen, höre Radio, gucke Fernsehen und könnte kotzen. Die Piratenpartei ist eine offene Forschungsstation für Politikinteressierte, aber wir haben keinen Platz für Rechte. Ich bin in Ruanda aufgewachsen und war in Kurdistan-Irak. Ich weiß, wohin die Diskriminierung &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/piraten-sind-nicht-rechts/356/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/pirantifa_reasonably_small.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-358" title="pirantifa_reasonably_small" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/pirantifa_reasonably_small.jpg" alt="" width="128" height="128" /></a>Ich lese die Zeitungen, höre Radio, gucke Fernsehen und könnte kotzen. Die Piratenpartei ist eine offene Forschungsstation für Politikinteressierte, aber wir haben keinen Platz für Rechte.</p>
<p>Ich bin in Ruanda aufgewachsen und war in Kurdistan-Irak. Ich weiß, wohin die Diskriminierung von Bevölkerungsschichten führen kann. Daher habe ich mich immer mit allen legitimen Mitteln gegen Rechte gestellt. Ich habe demonstriert, Petitionen gezeichnet und ihnen ihre Dummeheit in Kneipen vorgeführt, bis sie keine Lust mehr auf ihr Bier hatten. Ich will ihnen ihr Leben so lange so unangenehm wie möglich machen, bis sie ihr Gehirn wieder eingerenkt haben und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten können.</p>
<p>Oft wird Meinungsfreiheit vorgeschoben. Das heißt aber nicht &#8220;Diskriminierungsfreiheit&#8221;. Hetze hat mit Meinung nichts zu tun.</p>
<p>Nun wird es in der Öffentlichkeit teilweise so dargestellt, als hätten wir ein Nazi-Problem. HaSe und Delius z.B. sind ganz sicher keine Nazis, keine Rechten und keine Alltagsrassisten. Dazu muss man sich nur mal mehr als den hervorgehobenen Satz ansehen. Aber wir haben Rassisten in der Partei, und die müssen wir schnell los werden.</p>
<p>Was alles getan wird, wird in den Medien nur sehr ungerne gezeigt. Also hier mal eine unvollständige Auswahl:</p>
<p><strong>Wir hatten diverse Anträge auf Bundesebene</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA165">Bundesparteitag 2011.2 PA 165: Gemeinsam gegen Rassismus</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsfabrik/Programm%C3%A4nderung_092">Bundesparteitag 2011.2 PA 92: Gemeinsam gegen Rassismus</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2012.1/Antragsfabrik/Sonstiger_Antrag_019">Bundesprteitag 2012.1 Antrag 19: Unvereinbarkeitserklärung offiziell beschließen</a></li>
<li><a href="https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2973.html">LQFB ini 2973: Abgrenzung zu Extremismus als Grundlage für Parteiprogramm in Präambel aufnehmen</a></li>
<li><a href=" https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2930.html">LQFB Ini 2930: Verfahrensweise bei extremistischen Äußerungen von Piraten, die gegen das Menschenbild der Partei &#8230; </a></li>
</ul>
<p><strong>Initiativen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://pirantifa.de">PirAntifa</a></li>
<li><a href="http://piratengegenrechts.org/">Piraten gegen Rechts</a></li>
<li><a href="http://bayernpiratengegenrechts.blogspot.de/">Bayernpiraten gegen Rechts</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/pages/Piraten-gegen-Rechtsextremismus/114357661921655">Facebook: Piraten gegen Rechtsextremismus</a></li>
<li>Twitter: <a href="http://twitter.com/Piratenggrechts">@Piratenggrechts</a></li>
<li>Twitter: <a href="http://twitter.com/Pirantifa">@Pirantifa</a></li>
</ul>
<p><strong>Hessen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.piratenpartei-hessen.de/pressemitteilungen/2010-04-30-piratenpartei-hessen-fordert-ordnungsmassnahmen-gegen-irmer ">Piratenpartei Hessen fordert Ordnungsmaßnahmen gegen Irmer</a></li>
<li><a href="http://kreis-of.piratenpad.de/he-diskriminierung">LPT Hessen Antrag: Piratenpartei Hessen stellt sich gegen jegliche Formen von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung</a></li>
</ul>
<p><strong>Berlin</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/201.html">LQFB Ini 201:</a> <a id="initiative_link_201" href="https://lqpp.de/be/initiative/show/201.html">Für eine Gegendemo, gegen eine Blockade beim Naziaufmarsch in Dresden</a><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/201.html"> </a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/1329.html">LQFB Ini 1329: BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist </a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/953.html">LQFB Ini 953: Unterstützung des Aufrufs &#8220;Dresden Nazifrei&#8221; &#8211; Basisvotum</a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/613.html">LQFB Ini 613: Unterstützung des Berliner Bündnisses 1. Mai &#8211; nazifrei durch die Berliner Piraten</a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/1608.html">LQFB Ini 1608: Unvereinbarkeitserklärung</a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/1297.html">LQFB Ini 1297: Entschließungsantrag: Rechtsextremistische Morde und Gewalttaten verurteilen, den Opfern gedenken!</a></li>
<li><a href="https://lqpp.de/be/initiative/show/1398.html">LQFB Ini 1398: Konsequenzen aus den Erkenntnissen über eine rechte Terrorgruppe ziehen</a></li>
<li><a href="http://berlin.piratenpartei.de/2011/08/14/positionspapier-die-berliner-piraten-unterstutzen-den-berliner-konsens/">Positionspapier: Berliner Konsens</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Squads/Antirassismus">Squad Antirassismus</a></li>
<li><a href="http://berlin.piratenpartei.de/2012/04/20/konferenz-zu-rechtsextremismus-rassismus-und-diskriminierung-geplant/">Konferenz zu Rechtsextremismus</a> (geplant)</li>
</ul>
<p><strong>Aachen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.piratenpartei-aachen.de/32.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=216&amp;cHash=2b5c08e529  ">Rechtsmotivierter Angriff auf Piratenbüro</a></li>
</ul>
<p><strong>Blogposts</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://piratenstadt.net/?p=280">Piratenstadt</a></li>
<li><a href="http://tarzun.de/archives/455-Was-ist-hier-eigentlich-grad-los.html#content">Tarzun</a></li>
<li><a href="http://www.marinaslied.de/?p=726#comment-4101">Marina Weisband</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich distanziere mich</title>
		<link>http://enno-lenze.de/ich-distanziere-mich/354/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich folge Marinas Aufruf und Distanziere mich als Pirat, ohne Relativierung, von: Rassismus Nationalsozialismus Geschichtsrevisionismus Antisemitismus Islamophobie Homophobie Sexismus und jedem weiteren Weltbild, das Menschengruppen ausgrenzt oder verachtet, wegen Dingen, für die sie nichts können]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich folge <a href="http://www.marinaslied.de/?p=726">Marinas Aufruf</a> und Distanziere mich als Pirat, ohne Relativierung, von:</p>
<ul>
<li>Rassismus</li>
<li>Nationalsozialismus</li>
<li>Geschichtsrevisionismus</li>
<li>Antisemitismus</li>
<li>Islamophobie</li>
<li>Homophobie</li>
<li>Sexismus</li>
<li>und jedem weiteren Weltbild, das Menschengruppen ausgrenzt oder verachtet, wegen Dingen, für die sie nichts können</li>
</ul>
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		<title>&#8220;Geistiges Eigentum&#8221; ist der falsche Begriff</title>
		<link>http://enno-lenze.de/geistiges-eigentum-ist-der-falsche-begriff/348/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geistiges Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit gibt es immer wieder die Diskussion, ob man &#8220;geistiges Eigentum&#8221; anerkennt oder nicht. Ich finde, das ist per se zu kurz gegriffen, denn der Punkt ist komplizierter. Materielle Werke Baut man ein Haus, so müssen erstmal Architekt, Statiker, &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/geistiges-eigentum-ist-der-falsche-begriff/348/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/digitales-eigentum.png"><img class="alignright size-full wp-image-350" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="digitales-eigentum" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/digitales-eigentum.png" alt="" width="189" height="223" /></a>Zur Zeit gibt es immer wieder die Diskussion, ob man &#8220;geistiges Eigentum&#8221; anerkennt oder nicht. Ich finde, das ist per se zu kurz gegriffen, denn der Punkt ist komplizierter.</p>
<h2>Materielle Werke</h2>
<p>Baut man ein Haus, so müssen erstmal Architekt, Statiker, Elektriker, Installateur usw. Pläne anfertigen. Andere Leute führen die Arbeiten aus; man sieht von gegenüber, wie das Haus wächst. Irgendwann kauft es jemand. Alle, die daran gearbeitet haben, erhalten ihr Geld für die Arbeit, der neue Eigentümer hat alle Rechte an dem (materiellen) Haus. Dieses Haus gibt es nur ein Mal: Der Eigentümer nutzt es (wohnt drin oder vermietet es) und kein anderer kann es nutzen. So einfach ist die Welt der materiellen Güter bzw. des materiellen Eigentums.</p>
<h2>Digitale Werke</h2>
<p>Nun haben wir digitale Inhalte. Wenn ich ein kommerzielles Musikstück kaufe und es unlizenziert meiner Freundin auf das Notebook kopiere, so geht es dem Künstler kein Stück schlechter. Auch nicht, wenn sie es anhört. Auch wenn sie es sonst gekauft hätte, geht es ihm nicht schlechter, es geht ihm nur (finanziell) nicht besser. Ich lizenziere kein materielles Werk und nichts, was dann exklusiv mir gehört. Ich lizenziere nicht mal Speicherplatz, denn die Festplatte hat mir vorher schon gehört. Beim Kauf des Musikstücks erwerbe ich nur die Erlaubnis, Nullen und Einsen in einer bestimmten Form anzuordnen. Wenn man es so abstrakt sieht, könnte man es als Magnetisierungssteuer für Bitmuster bezeichnen, was so wahnwitzig klingt wie die Windsteuer, die Müller einst zahlen mussten.</p>
<p>Der Künstler hat ja im Grunde auch nichts dagegen, dass ich das Stück kopiere. Er möchte dafür nur sein Geld bekommen. Der Unterschied aus Nutzersicht ist für einige Leute jedoch kaum nachzuvollziehen: Der Künstler wirbt ja selbst damit, dass man seine Musik kopieren soll. Nur möchte er, dass man den Download kauft, was oft deutlich komplizierter ist als unter Freunden zu tauschen.</p>
<p>Die großen Künstler, welche man in den Diskussionen am ehesten wahrnimmt, leben trotz der unlizenzierten Kopien sehr gut. Hier ist die moralische Frage, welche sich für viele auftut: Ist es vertretbar, dass einige nichts zahlen, so lange genug Leute zahlen, dass der Künstler (gerne auch gut) davon leben kann? Und genau hier scheiden sich dann eben die Geister.</p>
<h2>Geistige Werke</h2>
<p>Dann gibt es noch die Ideen, die jemand hat. Es kann sein, dass das ein zufälliger Geistesblitz war oder aber das Ergebnis von jahrelanger Arbeit. Es kann ein Bild, ein Geruch, ein Geschmack oder ein Design für eine Einspritzdüse sein. Diese Idee selber kann man auch nicht &#8220;klauen&#8221;, insofern als sie kein materielles Ding, kein Gegenstand ist, sondern nur kopieren oder verändern. Es verhält sich ähnlich wie bei einem digitalen Werk. Der nächste Punkt ist, dass unser Rechtssystem dort nicht eindeutig ist: Weder gibt es die klare Erlaubnis noch das Verbot, Ideen gegen den Willen des Vordenkers zu benutzen. Es kommt u.a. auf die Schöpfungshöhe an. Dieser Punkt ist logisch, denn niemand soll ein Patent auf &#8220;Laufen durch Füße voreinander setzen&#8221; erhalten können. Aber auch hier ist die Frage, wo konkret die Grenze ist. Ansonsten verhält es sich ähnlich wie mit digitalen Werken.</p>
<h2>Was nun?</h2>
<p>Der Begriff &#8220;geistiges Eigentum&#8221; basiert also auf einigen Missverständlichkeiten, gerade im Vergleich zu &#8220;materiellem Eigentum&#8221;. Zu guter Letzt ist die Durchsetzung des Rechts im materiellen Bereich einfacher. Wenn ich in meinem Haus wohne, wird es schwer, mir dieses wegzunehmen. Und passiert einem das doch, so hat man das Recht und die Moral ziemlich klar auf seiner Seite. Wenn Ideen oder digitale Werke kopiert werden, merkt man es im Normalfall nicht mal.</p>
<p>Das &#8220;geistige Eigentum&#8221; halte ich deshalb für einen falschen Begriff. Man versucht, eine abstrakte Sache in einfache Worte zu fassen und auf bestehende Sachverhalte anzuwenden. Dies sorgt für Missverständnisse auf beiden Seiten. Wir sollten einen neuen Begriff prägen. Ich habe nur keine gute Idee, welcher das sein kann.</p>
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		<title>Lindner besucht BPT</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesparteita]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Gysi]]></category>
		<category><![CDATA[Linder]]></category>

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		<description><![CDATA[Torge wies mich soeben darauf hin, dass Christian Lindner den Bundesparteitag der Piraten (fast) besuchen wird. Er kommt zumindest dicht genug ran, dass wir ihm einen Besuch abstatten können. Wie der FDP-Terminkalender zeigt, findet am Freitag vor dem Piratenparteitag in &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/lindner-besucht-bpt/338/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Torge wies mich soeben darauf hin, dass Christian Lindner den Bundesparteitag der Piraten (fast) besuchen wird. Er kommt zumindest dicht genug ran, dass wir ihm einen Besuch abstatten können. Wie der FDP-Terminkalender zeigt, findet am <a href="http://www.liberale.de/Termine/1969c15619i203/index.html">Freitag vor dem Piratenparteitag in Rendsburg ein &#8220;Polit-Boxen&#8221; statt</a>. Dabei werden Christian Lindner und Gregor Gysi gegeneinander antreten. Redensburg ist gerade mal 40km von Neumünster entfernt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/Polit-Boxen-mit-Christian-Lindner-und-Gregor-Gysi-FDP-.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-339" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="Polit Boxen mit Christian Lindner und Gregor Gysi   FDP" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/04/Polit-Boxen-mit-Christian-Lindner-und-Gregor-Gysi-FDP-.png" alt="" width="595" height="222" /></a></p>
<p>Ihr habt doch sicherlich Ideen, was man dort anstellen kann, und wie wir viele Piraten und andere Interessierte dahin bekommen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/390861697621180/">Hier gehts zum Facebook Event.</a></p>
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		<title>Flyer des Börsenvereins für Lehrer</title>
		<link>http://enno-lenze.de/boersenverein-flyer-lehrer/315/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 21:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenverein]]></category>
		<category><![CDATA[Childnet]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Mail, die ich an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels schickte: Sehr geehrte Damen und Herren, Felix von Leitner wies mich auf einen Flyer hin, der an Schulen verteilt wird und den ich über meine Mitgliedschaft im Börsenverein des deutschen Buchhandels &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/boersenverein-flyer-lehrer/315/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mail, die ich an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels schickte:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/legasl-sicher-fair.png"><img class="alignright size-medium wp-image-324" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="legasl-sicher-fair" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/legasl-sicher-fair-212x300.png" alt="" width="212" height="300" /></a><a href="http://blog.fefe.de/?ts=b188fa0f">Felix von Leitner</a> wies mich auf einen <a href="http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Childnet_Flyer_2011.pdf">Flyer</a> hin, der an Schulen verteilt wird und den ich über meine Mitgliedschaft im Börsenverein des deutschen Buchhandels mit finanziere. Auch der <a href="http://www.kanzleikompa.de/2012/03/31/seltsamer-flyer-der-content-mafia/">Rechtsanwalt Kompa</a> sowie <a href="http://petringlegal.blogspot.de/2012/03/flyer-der-musik-film-und-buch-branche.html">der Rechtsanwalt Petrings</a> haben bereits dazu etwas geschrieben. Die grundsätzliche Idee, Lehrern, die mit der Thematik oft überfordert sind, eine Hilfe zu bieten, halte ich für gut. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Ersteller des Flyers selber mit der Thematik überfordert waren.</p>
<p>Außenstehenden Sachkundigen drängt sich so erneut der Eindruck auf, dass unsere Branche von Internet und Filesharing keine Ahnung habe. Ich war in den letzten Tagen mit viel Kritik konfrontiert worden, da kaum zwischen legalen und illegalen Filesharingbörsen unterschieden wird und ein sehr peinlicher Bogen zu Kinderpornographie gespannt wird. Ich bin seit siebzehn Jahren online und habe mir etwa genauso lange Filesharingsysteme und Verwertungsmöglichkeiten angesehen. Während der gesamten Zeit habe ich Hunderte dieser Portale gesehen, nie sind mir kinderpornographische Inhalte über den Weg gelaufen.</p>
<p>Ich habe mir die Mühe gemacht, Ihnen hier die Probleme die ich sah aufzulisten.</p>
<blockquote><p>Wenn man bei Filesharing-Diensten urheberrechtlich geschützte<br />
Werke (…) herunterlädt, verletzt man das Gesetz (…) und muss mit<br />
zum Teil ernsthaften Strafen rechnen. Bei Minderjährigen gilt:<br />
Eltern haften für ihre Kinder!</p></blockquote>
<p>Was vergessen wird: Es ist nur verboten, wenn man das Werk unlizenziert herunter lädt. Natürlich darf man freie Musik runter laden oder welche, die man bezahlt hat. Und in Deutschland haften Eltern eigentlich nicht für ihre Kinder. Dies ist einer der gängigen Rechtsmythen, über den sich Anwälte regelmäßig amüsieren.</p>
<blockquote><p>Filesharing-Dienste wie BitTorrent-Systeme setzen die Nutzer<br />
dem Risiko aus, mit unerwünschten Inhalten wie Viren, Pornogra-<br />
fie oder Gewaltdarstellungen in Berührung zu kommen.</p></blockquote>
<p>Ja, das <em>kann </em>passieren. Gleiches gilt für Bücher und Zeitschriften. Vor diesen wird jedoch nicht gewarnt. Auch Viren können an einem Buch haften, wenn eine kranke Person es vorher angefasst hat.</p>
<blockquote><p>Urheberrechtswidrige Inhalte werden im Internet zunehmend nicht<br />
mehr von Einzelpersonen, sondern von organisierten Kriminellen<br />
angeboten. Zu deren illegalem Repertoire gehören Abzockfallen,<br />
der Missbrauch von Kreditkarten und Kontodaten (Phishing) sowie<br />
schwere Straftaten bis hin zu Kinderpornografie.</p></blockquote>
<p>Es ging doch um das unlizenzierte Herunterladen von Daten. Wieso man auf diesen Portalen Kreditkartendaten angeben muss, verstehe ich nicht. Kenne ich auch von den gängigen Portalen nicht. Das Ganze auf Kinderpornographie auszuweiten ist ziemlich grotesk.</p>
<blockquote><p>Nur in wenigen Fällen werden digitale Inhalte legal über Blogs zur<br />
Verfügung gestellt.</p></blockquote>
<p>Ich betreibe etwa zehn Blogs. Mir wäre nicht bekannt, dass ich in einem davon digitale Inhalte unlizenziert zur Verfügung stelle.</p>
<blockquote><p>Die IP-Adresse verweist damit auf einen bestimmten Internetnutzer bzw. auf das Gerät, das gegebenenfalls für das illegale Filesharing von urheberrechtlich geschützten Dateien genutzt wurde.</p></blockquote>
<p>Nein. Die IP-Adresse wird einer Netzwerkkarte zugewiesen, welche die Verbindung zum Internet herstellt. Heute ist das in den seltensten Fällen das Gerät, welches die Daten am Ende speichert oder anzeigt. Normalerweise ist es, auch bei DSL Anschlüssen, ein Modem. Jedoch kann man damit immer noch nicht den Nutzer finden. Der Provider kann über die Zuordnung von Kunden und vergebener IP-Adresse sagen, welcher Kunde den Anschluss bezahlt. Die Geräte hinter dem Modem sind meist über einen NAT-Router mit dem Modem verbunden, wodurch man von außen nicht mehr sehen kann, welches Gerät welche Daten gesendet oder empfangen hat. Selbst wenn man das Gerät eindeutig identifizieren könnte, könnte man dadurch immer noch nicht sicher sagen, wer das Gerät benutzt hat.</p>
<blockquote><p>Zudem können Kinder leicht in teure Abofallen tappen</p></blockquote>
<p>In Deutschland nicht, da Kinder keine solchen Verträge abschließe können. Näheres regelt <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/110.html">§110 BGB</a>.</p>
<blockquote><p>Stellen Sie sicher, dass die kabellose Internetverbindung über (…) eine Verschlüsselung (WPA) gesichert (…) ist.</p></blockquote>
<p>Technische Sicherheitshinweise sollte man nur geben, wenn man sich auskennt. WPA konnte man unter bestimmten Voraussetzungen schon vor drei Jahren binnen Minuten mit einem Notebook knacken. Sinnvoller wäre der Tip WPA2 gewesen, welcher der aktuelle Standard ist.</p>
<blockquote><p>Router: Ein Gerät, das dazu dient, einen Computer mit dem Internet zu verbinden.</p></blockquote>
<p>Wo wir gerade bei Technik waren. Ein Router verbindet Netzwerke miteinander, dazu muss man aber bereits online sein. Nur ein Detail, aber es zeigt, dass die Leute, die das Glossar erstellt haben, nicht besonders technisch versiert sind.</p>
<blockquote><p>SSID: Eine Bezeichnung, die einem bestimmten W-LAN-Router zugeordnet ist und anhand derer dieser identifiziert werden kann.</p></blockquote>
<p>Die SSID ist der Name des WLAN- Netzwerkes, welchen man selber ausgewählt hat. Auf Messen oder in großen Büros haben oft mehrere WLAN-Accesspoints den gleichen Netzwerknamen. Zum Identifizieren von Netzwerkgeräten wird die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse">MAC Adresse</a> verwendet.</p>
<blockquote><p>(&#8230;) anhand der IP-Adresse nachvollziehen, wer der Anschlussinhaber (…) ist</p></blockquote>
<p>Man kann anhand der IP-Adresse nichts sehen. Die Zuordnung erfolgt über Logfiles des Providers.</p>
<p>Meine Fragen an Sie dazu:</p>
<p>- Haben Sie Erkenntnisse über die Zahl der Blogs, die urheberrechtlich geschützte digitale Werke unlizenziert anbieten? Dies wäre die Grundlage für die Behauptung, es gäbe nur “wenige Fälle”, in denen die digitalen Inhalte legal angeboten werden?</p>
<p>- Können Sie mir eine bekannte Filesharingbörse nennen, über die man versehentlich Zugriff auf kinderpornographische Inhalte bekommen kann?</p>
<p>Mit freundlichem Gruß,</p>
<p>Enno Lenze</p>
<p><small>Dieser Blogpost hat einen blablameter.de Wert von 0.14</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Piraten als Focus Cover</title>
		<link>http://enno-lenze.de/piraten-als-focus-cover/305/</link>
		<comments>http://enno-lenze.de/piraten-als-focus-cover/305/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 22:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Shooting]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem aktuellen Focus springt einem die Überschrift &#8220;Angriff der Piraten&#8221; entgegen, dazu ein paar Gesichter aus der Partei, aber nur eine Frau. Dies wurde bereits moniert, also möchte ich kurz erklären, wie es dazu kam und warum auch ich auf &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/piraten-als-focus-cover/305/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/focus_cover.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-310" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="focus_cover" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/focus_cover.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Auf dem aktuellen <a href="http://www.focus.de">Focus</a> springt einem die Überschrift &#8220;<em>Angriff der Piraten</em>&#8221; entgegen, dazu ein paar Gesichter aus der Partei, aber nur eine Frau. Dies wurde bereits moniert, also möchte ich kurz erklären, wie es dazu kam und warum auch ich auf dem Cover bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Piraten-Kontext hatte ich mit verschiedenen Leuten vom Focus zu tun, zwei davon schrieben an dieser Story mit. Sie fragten mich, ob ich diverse Personen kurzfristig fragen könnte, ob sie zu einem Fotoshooting bereit wären. Unter sieben Angefragten waren zwei Frauen. Beide sagten umgehend zu. Eine der beiden sagte mir wenige Stunden vor dem Shooting, dass sie wohl doch nicht kommen würde. Dem Focus sagte sie offenbar nicht ab. Also standen wir am Set mit nur einer Frau. Das Focus-Team hatte keine Ahnung, wo sie so kurzfristig noch jemanden herbekommen könnten. Also versuchten Andreas Baum und ich uns im Organisieren. Die einzige Dame, die mir einfiel, die sich auch vor Kameras zeigt und in Berlin wohnt, war nicht erreichbar. Alle anderen in meinem Telefonbuch, sowie eine weitere anwesende Piratin, sind für solche Aufnahmen eher nicht zu haben. Somit darf der Focus sich nun den Vorwurf gefallen lassen, wieder nur eine Frau und wieder &#8220;nur&#8221; Marina zu haben, dabei konnten sie nichts für.</p>
<p>Auf der anderen Seite gab es im Vorfeld zu dieser und anderen Stories immer wieder weitere Probleme: Bestimmte Piraten wollen nicht in bestimmte Medien. Nicht mit Springer, nicht mit Bild, nicht auf Lokalzeitungen oder sonstwas. Vielen wollen keine Homestory, andere nur in bestimmten Kontexten interviewt werden. All das macht die Vermittlung immer wieder schwierig. Ich bewerte Presse (fast) nicht. Ich nehme mir für die Märkische Oderzeitung genau so viel Zeit wie für den Spiegel, wenn es sein muss. Ich arbeite mit der Bild oder Welt zusammen und lasse mich filmen. Heute pustete ich für Sat 1 mehrfach in eine Tröte und warf Konfetti. Wenn wir dadurch erreichen, dass die Sat 1-Zuschauer unseren Erfolg im Saarland wahrnehmen, ist das doch ein guter Deal. Soll doch der Zuschauer bzw. Leser entscheiden, was er von einer Story hält. Es gab auch Leute, die aus Kalkül nicht diese oder jene Story haben wollten aus Sorge, es könne ihr Ansehen in der Partei schädigen. In der Bild zu sein könnte ein Manko sein, bei RTL auch.</p>
<p>Ich mache keine Medienarbeit, um bestimmte Redaktionen zu filtern. Ich will die Piraten überall vertreten sehen. Und ich bin nicht in diese Partei eingetreten, um meine Medienauftritte so zu kalkulieren, dass sie in der Partei gut ankommen. Dann wäre ich in der FDP, SPD oder CDU gelandet. Ich bin bei den Piraten, weil ich an die Idee der Basisdemokratie und des piratischen Mandats glaube. Und ich werde weiterhin jede Gelegenheit nutzen, diese Ideen der Welt zu präsentieren.</p>
<p>Doch nun zur anfänglichen Frage zurück, warum ich auf dem Cover gelandet bin: Das kann ich euch nicht sagen. Ich schreibe nicht für den Focus und ich gestalte dort keine Cover. Diese Frage wird nur der Focus selber beantworten können, denn dieser hat mich schließlich angefragt.</p>
<p>Ich finde es gut, dass wir das Cover zieren und 400.000 Leser es sehen werden, direkt nachdem wir im Saarland gute 7% geholt haben. Wenn es euch nicht gefällt, dann seht es euch einfach nicht an :)</p>
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		<title>Raubkopierer sind so unpassend wie Content Mafia</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 12:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Contentmafia]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopie]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piraten regen sich gerne über den Begriff &#8220;Raubkopierer&#8221; auf. Oder sie sagen selber überspitzt &#8220;Raubmordkopierer&#8220;. §249 des Strafgesetzbuches definiert Raub als Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben &#8230; <a href="http://enno-lenze.de/raubkopierer-sind-so-unpassend-wie-content-mafia/295/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piraten regen sich gerne über den Begriff &#8220;<em>Raubkopierer</em>&#8221; auf. Oder sie sagen selber überspitzt &#8220;<em>Raubmordkopierer</em>&#8220;. §249 des Strafgesetzbuches definiert Raub als</p>
<blockquote><p>Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Im Grunde wird also bei einer &#8221;<em>Raubkopie</em>&#8221; gar nichts geraubt: Es ist später mehr da, niemand wurde bedroht, niemand hat einen Schaden erlitten. Es ist nur jemandem (potentiell) Gewinn entgangen. Deshalb rede ich immer von &#8220;<em>unlizenzierten Kopien</em>&#8220;. Dennoch ist der Begriff vom Raubkopierer heute weit verbreitet und in seiner Verwendung relativ klar definiert.</p>
<p><a href="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/copying_is_not_piracy.png"><img class="alignright size-medium wp-image-296" style="border-image: initial; border-width: 1px; border-color: black; border-style: solid;" title="copying_is_not_piracy" src="http://enno-lenze.de/wp-content/uploads/2012/03/copying_is_not_piracy-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Auf der anderen Seite steht der Begriff der &#8220;<em>Content Mafia</em>&#8220;. Ich versuchte ein paar Mal, eine Definition dafür zu bekommen. Im Groben geht es um Rechteverwerter, die veraltete Geschäftsmodelle haben und diese mit einem Heer von Anwälten durchboxen. Manchmal sind es aber auch Rechteverwerter an sich. Oder Verleger, die nicht mal zwingend Rechteverwerter sein müssen, es gibt auch Eigenverlage.</p>
<p>Zum anderen ist die Mafia eher weniger für ihre Anwälte und mehr für ihre körperliche Gewalt bekannt. Ich habe auch im Piratenumfeld in mehreren Diskussionen versucht, eine Definition zu bekommen. Aber liefern konnte mir niemand eine. Ich werde in letzter Zeit bei den Gesprächen oft gefragt, was denn die &#8220;<em>Content Mafia</em>&#8221; sei. Ich kann die Frage einfach nicht klar beantworten.</p>
<p>Wer einen sachlichen Dialog führen möchte, der kann nicht gegen &#8220;<em>Raubkopierer</em>&#8220;, aber für die &#8220;<em>Content Mafia</em>&#8221; als Begriff sein, denn dann können wir uns auch Beavis und Butthead nennen. Aber ich möchte kein Gebashe auf den Podien. Wir haben keinen &#8220;Kampf&#8221; zwischen &#8220;Netzpiraten&#8221; und &#8220;la Familia&#8221;. Solche Begrifflichkeiten implizieren, dass es auf Dauer einen Gewinner und einen Verlierer geben müsste. Ich möchte jedoch einen Dialog zwischen allen, die, in welcher Form auch immer, davon betroffen sind, seien es nun Urheber, Konsumenten, Verlage oder andere Rechteverwerter. Am Ende dieses Dialoges sollte ein Vertriebsmodell stehen, mit dem alle Beteiligten gut leben können.</p>
<p><small>Dieser Artikel hat einen blablameter Wert von 0.25</small><br />
<small>Bild von: <a href="http://www.blackgate.net/blog/copying-is-not-piracy/">Blackmoor Vituperative</a></small></p>
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